Ein einfaches, dunkelblaues Lupensymbol auf einem hellgrauen Hintergrund.
Ein einfaches, dunkelblaues Lupensymbol auf einem hellgrauen Hintergrund.

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die maritime Branche durch den Einsatz intelligenter Systeme und Lösungen. Aufgrund der rasanten Entwicklung und Vielfalt der Anwendungen ist eine systematische Kategorisierung unerlässlich – auch wenn die dynamische Forschung eine klare Abgrenzung erschwert.

 

Was zählt zu Künstlicher Intelligenz?

KI umfasst computerbasierte Methoden, die sich in zwei Hauptkategorien unterteilen lassen:
– Regelbasierte Systeme (klassische KI): Diese lösen klar definierte, komplexe Probleme (z. B. Optimierungsaufgaben mit mehreren Parametern). Sie lernen nicht aus bisherigen Anwendungen und verbessern sich nicht selbstständig. Ein Beispiel ist die symbolische KI, die auf logischer Wissensverknüpfung basiert.
– Maschinelles Lernen (ML): Hier ermittelt das System Lösungen aus unstrukturierten Datensätzen. Lernende Systeme, die mit regelbasierten Ansätzen kombiniert werden, bezeichnet man als hybrides Lernen.

 

Durch welche Fähigkeiten zeichnen sich intelligente Systeme aus?

– Wahrnehmende KI nimmt Reize über Sensoren auf (zum Beispiel optisch oder thermisch) und erzeugt so Daten.
– Verarbeitende KI verknüpft und analysiert die aufgenommenen Daten.
– Handelnde KI trifft Entscheidungen und führt physische (z.B. Robotersteuerung) oder digitale Aktionen aus.
– Kommunizierende KI optimiert die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, etwa durch Sprach- oder Signalverarbeitung.

 

Quellen

 

Autor*in

Irene Rüpke

 

Zugehörige DMZ-Projekte

Behörden-KI-Bestandsanalyse