Resilienz braucht Kompetenz: Fachkräfte als Schlüssel maritimer Souveränität
Deutschland formuliert ambitionierte maritime Ziele – von der Zeitenwende über die Energiewende bis zur nationalen Hafenstrategie. Doch die personelle Basis, um diese Ziele umzusetzen, steht unter wachsendem Druck: In Werften und bei Zulieferern, in Schifffahrt, in Häfen, in der Offshore-Branche und in maritimen Behörden fehlen zunehmend qualifizierte Fachkräfte. Ohne sie drohen strategische Abhängigkeiten, und damit ein Verlust an maritimer Handlungsfähigkeit.
Das Deutsche Maritime Zentrum lädt im Vorfeld der Nationalen Maritimen Konferenz am 29. April zu dieser Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ein. Im Mittelpunkt steht die Fachkräftesicherung als strukturelle Voraussetzung für eine souveräne maritime Wirtschaft: branchenübergreifend, über Schiffbau, Häfen, Offshore und Zulieferindustrie hinweg.
Eine Keynote rahmt das Thema ein, ein moderiertes Panel erörtert die aktuelle Situation und konkrete Handlungsoptionen für Wirtschaft und Politik. Vertreter*innen aus Industrie, Wissenschaft, Verwaltung und Sozialpartnerschaft diskutieren gemeinsam, wie Deutschland seine maritimen Ambitionen auch personell abbilden kann.
Organisator: Deutsches Maritimes Zentrum e.V.
Schirmherrschaft: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie