Resilienz braucht Kompetenz: Fachkräfte als Schlüssel maritimer Souveränität
Deutschland formuliert ambitionierte maritime Ziele – von der Zeitenwende über die Energiewende bis zur nationalen Hafenstrategie. Doch die personelle Basis, um diese Ziele umzusetzen, steht unter wachsendem Druck: In Werften und bei Zulieferern, in Schifffahrt, in Häfen, in der Offshore-Branche und in maritimen Behörden fehlen zunehmend qualifizierte Fachkräfte. Ohne sie drohen strategische Abhängigkeiten, und damit ein Verlust an maritimer Handlungsfähigkeit.
Das Deutsche Maritime Zentrum lädt im Vorfeld der Nationalen Maritimen Konferenz am 29. April zu dieser Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ein. Im Mittelpunkt steht die Fachkräftesicherung als strukturelle Voraussetzung für eine souveräne maritime Wirtschaft: branchenübergreifend, über Schiffbau, Häfen, Offshore und Zulieferindustrie hinweg.
Nach Grußworten von Dr. Christoph Ploß (MdB, Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus) und Dr. Wibke Mellwig (Abteilungsleiterin Wasserstraßen und Schifffahrt im Bundesministerium für Verkehr) wird Prof. Dr. Frank Sill Torres (Leiter des Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt) mit einer Keynote in das Thema einführen. Anschließend diskutieren wir mit Dr. Melanie Frerichs (IG Metall Küste), Jens Scharner (Rostock Port), Carsten Wendt (Wallenius Wilhelmsen) und Ramona Zettelmaier (Bureau Veritas) die aktuelle Situation und konkrete Handlungsoptionen für Wirtschaft und Politik. Außerdem möchten wir erörtern, wie Deutschland seine maritimen Ambitionen auch personell abbilden kann.
Organisator: Deutsches Maritimes Zentrum e.V.
Schirmherrschaft: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie