Meet The Team
Wer arbeitet eigentlich im DMZ? Welche maritimen Themen und Projekte treiben wir voran, wo liegen unsere Stärken, und was motiviert uns? Lernen Sie hier die Kolleginnen und Kollegen des DMZ besser kennen; im schnellen Überblick oder jeweils im ausführlichen Gespräch.
Stefan Ziehl (Mitarbeiter Kommunikation)
Herr Ziehl, womit beschäftigen Sie sich als Mitarbeiter in der Kommunikation beim DMZ?
Ich betreue primär unsere zentrale Datenbank zur Verwaltung von Kontakten, Adressen und zugehörigen Informationen. Dazu kommt die Pflege unserer hausinternen Bibliothek, in der alle relevanten Dokumente, Artikel usw. gesammelt werden. Außerdem bin ich mitverantwortlich für unsere Tools „Die Maritime Landkarte“ und „Der Maritime Pfadfinder“ – diese müssen fortlaufend aktuell gehalten werden.
Was haben all diese Daten mit Kommunikation zu tun?
Sortierte und aktuelle Datenbanken sind die Grundlage für die Kommunikation des DMZ nach außen. Es geht zum Beispiel darum, dass wir übersichtliche Kontaktdaten haben, wenn wir Gäste zu einer Veranstaltung einladen wollen. Oder dass wir einen Katalog an Artikeln und Dokumenten zu einem bestimmten Stichwort parat haben, um hier inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben.
Henning Martin (Projektmanager Kurzstreckenseeverkehr)
Herr Martin, womit beschäftigen Sie sich als Projektmanager für Kurzstreckenseeverkehr beim DMZ?
Im Mittelpunkt des Projekts „Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs“ steht die Entwicklung einer Strategie zur Verlagerung von Verkehr von der Straße auf das Wasser. Ich befasse mich also mit Verkehr auf regionalen Gewässern und erarbeite Vorschläge für effiziente Logistikprozesse. Das Projekt ist zeitlich auf drei Jahre angesetzt und befindet sich gerade noch in der Startphase. Es bleibt also noch viel zu tun.
Was begeistert Sie persönlich für das Projekt?
Ich finde es spannend, in dem Dreieck aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu arbeiten. Da kommen für mich nochmal ganz andere Aspekte hinzu, da ich die Schifffahrt bisher vor allem aus wirtschaftlicher Sicht kennengelernt habe. Mich interessiert es, eine beratende Position für die Politik und Verwaltung einzunehmen, damit insgesamt gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorherrschen. Deshalb ist es spannend, eine Strategie für den Kurzstreckenseeverkehr zu formulieren und hier auch mit den vielen verschiedenen Entscheidungsträgern in Kontakt zu kommen.
Kapt. Runa Hornig Jörgens (Leiterin Themen und Projekte)
Frau Hornig Jörgens, was sind Ihre Aufgaben als „Leiterin Themen und Projekte“ im DMZ?
Als Thinktank bearbeitet das DMZ relevante Themen in der maritimen Branche mit einem sehr holistischen Ansatz. Was sind die Kraftstoffe der Zukunft? Welche Mengen brauchen wir? Woher kommt der Nachwuchs? Wie wird kritische maritime Infrastruktur geschützt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich unser Team aus wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Referent*innen. Als Leiterin Themen und Projekte unterstütze ich die Kolleg*innen dabei, ihre Projekte in die Praxis umzusetzen. Ich helfe ihnen, Schwerpunkte zu setzen und die Arbeit in die Gesamtstrategie des DMZ einzufügen. Außerdem geht es in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung um die übergeordnete strategische und inhaltliche Ausrichtung des DMZ. Wir beschäftigen uns damit, welche Projekte wir in welchem Zeitraum bearbeiten, was aktuell wichtig ist und so weiter. Nebenbei arbeite ich auch noch an eigenen Projekten, aber einen Großteil meines Alltags macht die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen zu ihren Projekten aus.
Dr. Christoph Welker (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Herr Welker, womit beschäftigen Sie sich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DMZ?
Mein aktueller Schwerpunkt ist vor allem die Künstliche Intelligenz. Ich erarbeite, wie wir KI im DMZ sinnvoll und verantwortungsvoll nutzen können, und beobachte, welche Veränderungen sie in der maritimen Branche mit sich bringt. Außerdem baue ich intern Wissen auf, von der Aufbereitung von Daten über erste Test-Lösungen bis zu alltagstauglichen Abläufen. Damit wollen wir neue Analyse- und Entscheidungswege fest im Haus verankern.
Sie arbeiten auch daran, dass DMZ-Inhalte ansprechend im Web sichtbar gemacht werden?
Genau, dafür nutze ich passgenaue Web-Anwendungen und interaktive Visualisierungen. So werden komplexe Branchen- und Projektdaten übersichtlich, leicht zu bedienen und, wenn es sich anbietet, auch selbst erkundbar.
Kapt. Irene Ruepke (Referentin für Schifffahrt)
Frau Rüpke, wie sieht Ihr Arbeitsalltag als Referentin für Schifffahrt im DMZ aus?
Wie das gesamte Team behalte ich aktuelle Themen in meinem Arbeitsbereich im Blick. In meiner Position und aufgrund meiner Erfahrung auf See ist für mich natürlich alles rund ums Schiff besonders spannend. Konkret geht es im Arbeitsalltag dann um verschiedenste Projekte rund um aktuelle Inhalte. Bei mir stehen gerade Digitalisierung und KI besonders im Mittelpunkt. Darunter fällt auch die autonome Schifffahrt – hier verschaffe ich mir zum Beispiel einen Überblick zu existierenden Forschungsprojekten und erarbeite, was wir zu dem Thema anstoßen können, oder auf welchen Veranstaltungen wir uns beteiligen.
Sie sprachen Ihre „Erfahrung auf See“ an. Was meinen Sie genau?
Ich bin selbst knapp fünf Jahre zur See gefahren, zunächst als Offizierin und zuletzt als Frachtschiff-Kapitänin auf Nord- und Ostsee. Das heißt, ich war auf Küstenmotorschiffen unterwegs, mit denen zum Beispiel Schüttgut transportiert wurde.
Hanna Maurer (Referentin für Kommunikation)
Frau Maurer, womit beschäftigen Sie sich als Referentin für Kommunikation im DMZ?
Meine Aufgaben sind vielfältig. Unter anderem kümmere ich mich um die strategische Kommunikation unserer Projekte. Das heißt, ich unterstütze meine Kolleg*innen dabei, einen Kommunikationsplan für ihre spezifischen Projekte auf die Beine zu stellen, um Sichtbarkeit zu schaffen. Wir wollen Beteiligte und Interessierte über den aktuellen Stand, über Handlungsempfehlungen und über Erkenntnisse informieren. Jedes Projekt begleite ich außerdem über unseren LinkedIn-Account und sorge hier für einen Redaktionsplan und regelmäßigen Content.
Ansonsten arbeite ich auch noch an eigenen Projekten. Eines davon ist besonders umfangreich und steht aktuell im Fokus: die maritime Nachwuchskampagne, bei der wir bald in Zusammenarbeit mit einer Agentur in die Markenentwicklung starten. Ziel ist eine Marke, die junge Menschen für die Branche begeistert.
Helena Rapp (Referentin für europäische Initiativen und Förderprogramme)
Frau Rapp, was genau sind eigentlich “europäische Initiativen und Förderprogramme” und warum sind sie wichtig?
Die deutsche maritime Branche ist auf verschiedensten Ebenen europäisch eingebunden. Für alle Akteure und Stakeholder ist europäischer Austausch deshalb essenziell. Und genau das versuchen europäische Initiativen und Förderprogramme zusammenzufassen: Sie binden die deutsche maritime Branche in den europäischen Kontext ein.
Die Initiativen und Programme haben unmittelbare Auswirkungen auf Europa, und auch Anforderungen an die Weiterentwicklung der Branche – insbesondere, wenn wir ein Europa betrachten, das bis 2050 klimaneutral sein will. Die Branche muss sich transformieren, was Kraftstoffe und viele weitere Aspekte angeht. Hier lässt Europa die Länder und die Unternehmen nicht allein, sondern stellt Förderprogramme bereit, die entsprechende Bemühungen unterstützen – damit Innovationen, die notwendig sind, um politische Ziele zu erreichen, durchgeführt werden und Anwendung finden.
Johannes Puckelwald (Referent für Häfen und Infrastruktur)
Herr Puckelwald, wie sieht ihr Alltag als Referent für Häfen und Infrastruktur im DMZ aus?
Vor allem verschaffe ich mir fortlaufend einen Überblick zu Häfen und deren Hinterlandanbindungen. Ich halte aktuelle Themen im Blick und vernetze mich mit den entsprechenden Stakeholdern. Infolgedessen geht es natürlich darum, sinnvolle Projekte rund um Hafenthemen ins Leben zu rufen und umzusetzen. Gerade haben wir zum Beispiel ein Projekt zu Förderprogrammen des Bundes beendet. Dazu haben wir eine Wirkungsanalyse von IHATEC II und DigiTest durchgeführt, zwei Programmen der Regierung, die Innovationen an deutschen Hafenstandorten stärken sollen. Wir haben uns angeschaut, wie erfolgreich die Programme tatsächlich sind, und haben dazu eine Online-Umfrage innerhalb der maritimen Branche durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage legen nahe, dass IHATEC II und DigiTest eine gute Erfolgsquote aufweisen. Solche Erkenntnisse sind praxisnah und liefern eine gute Informationsgrundlage für Entscheidungsträger*innen.
Weitere Interviews sind in Kürze verfügbar.