Orientierung zu Bunkervorschriften – erstmals auf einer interaktiven Karte
Das Bunkern zählt zu den zentralen Serviceleistungen in deutschen See- und Binnenhäfen. Bislang fehlte ein flächendeckendes, leicht zugängliche Verzeichnis der jeweils geltenden Vorschriften, insbesondere vor dem Hintergrund neuer Energieträger. Mit dem Maritimen Bunkerkompass schließt das DMZ diese Lücke und stellt einen einheitlichen Überblick zu relevanten Regularien bereit.
Nutzer*innen sehen auf einen Blick, welche rechtlichen Vorgaben an ausgewählten Standorten gelten und welche Bunkermodi ausgewiesen sind. Anhand von Farbcodes ist zudem erkennbar, wo alternative Energieträger bereits ausdrücklich in der jeweiligen Vorschrift benannt werden. Die Inhalte lassen sich nach den Kategorien der Bundesländer und der Wasserstraßen filtern. Das Tool erleichtert die Orientierung in den Regelwerken und stärkt die Entscheidungsfähigkeit von Häfen, Reedereien, Behörden und anderen maritimen Institutionen.
Hintergrund und Ausblick
Der Maritime Bunkerkompass wurde von Dr. Christoph Welker (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMZ) in Zusammenarbeit mit Dr. Katrin Maul (Referentin für Vorschriften und Standards, DMZ) entwickelt und entstand auf Grundlage methodisch analysierter Datensätze zu geltenden Vorschriften. „Die Kombination aus systematischer Datenauswertung und einer auf frei zugänglichen Geodaten basierenden Kartenlogik ermöglicht es, regulatorische Anforderungen rund ums Bunkern deutschlandweit auf einen Blick zu erfassen“, so Dr. Christoph Welker.
„Der Maritime Bunkerkompass ist ein laufendes Projekt – daher werden die zugrundeliegenden Daten kontinuierlich aktualisiert. Weitere Ausbauschritte sind bereits in Planung“, erläutert Dr. Katrin Maul.
Hier gelangen Sie zum Maritimen Bunkerkompass. Bei Rückfragen steht das Kommunikationsteam zur Verfügung – gern vermitteln wir Sie außerdem für den inhaltlichen Austausch an Herrn Dr. Welker oder Frau Dr. Maul.





































